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Die Rückkehr des Mammuts?
Vortrag von Dr. med. vet. Olivier Pagan, Direktor Zoo Basel
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Display map on Google MapsVor etwa 10’000 Jahren ist das Mammut ausgestorben. Im asiatischen Teil Russlands werden immer wieder nahezu vollständig im Eis eingeschlossene gut erhaltene Mammutkörper gefunden. Im Mai 2013 wurde auf den Ljachow-Inseln im Arktischen Ozean von russischen Wissenschaftlern ein äusserst gut erhaltenes älteres weibliches Mammut entdeckt, aus dessen Kadaver eine Probe flüssigen Blutes gewonnen werden konnte.

Der Wissenschaft der Paläogenetik gelang es, anhand solcher Proben das Erbgut des Mammuts zu rekonstruieren. Mit molekulargene- tischen Methoden könnten heutzutage ausgestorbene Arten wieder auferstehen. So gibt es Pläne von Forschern, Zellkerne aus dem Gewebe des Mammuts zu extrahieren und in Eizellen von Elefanten zu implantieren. Die Elefantenkuh soll dann den Mammut-Embryo austragen.
Im Zoo Basel wird gegenwärtig die neue Elefantenanlage Tembea gebaut. Was für einen Bezug hat Tembea zu solchen Forschungs- projekten? Welchen Beitrag leisten Zoos, welche Begegnungen zwischen Mensch und Tier ermöglichen, an die Erhaltung der Biodiversität? Sollen Zoos neben ihrem Engagement für lebende Tiere, bedrohte Arten und ihre Lebensräume sich auch für die Rekonstrution ausgestorbener Arten einsetzen?
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