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Wie laut war der Urknall?

Referent: Walter Krein, Leiter der Sternwarte ACADEMIA Samedan, EAF, Ermatingen/TG

Time

20:30 - 22:00

Venue

Sternwarte ACADEMIA
7503 Samedan

Meeting place

Chesa Cotschna, 5. Stock
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Vor 13.8 Milliarden Jahren entstand unser Universum in einer gigantischen Explosion - dem Big Bang. So lautet zu-mindest die verbreitete Meinung. Doch wie laut war dieser erste Knall in der Entstehung des Kosmos? Antworten zu dieser Frage finden sich nicht so einfach. Weder war der Urknall eine Explosion, noch war die Beschaffenheit des Universums bei seiner Entstehung physikalisch in der Lage, Schallwellen weiterzuleiten. Erst beim "Urknall" entstan-den überhaupt Raum und Zeit, die die Ausbreitung einer Druckwelle ermöglicht hätten.

Die kosmische Hintergrundstrahlung, aufgenommen von der Raumsonde Planck. Die Farben zeigen die Energie-schwankungen der Photonen im Mikrowellenbereich
Die kosmische Hintergrundstrahlung, aufgenommen von der Raumsonde Planck. Die Farben zeigen die Energie-schwankungen der Photonen im Mikrowellenbereich
Die kosmische Hintergrundstrahlung, aufgenommen von der Raumsonde Planck. Die Farben zeigen die Energie-schwankungen der Photonen im MikrowellenbereichImage: © ESA and the Planck Collaboration - D. Ducros
Image: © ESA and the Planck Collaboration - D. Ducros

Doch von "aussen" betrachtet, gab es keine Druckwelle und nicht den leisesten Ton. Und doch zeigen heutige Forschungen, dass das Universum nicht völlig lautlos entstanden ist. Langsam schwoll ein Ton an, immer lauter werdend bis zu einem Höhepunkt nach knapp 400'000 Jahren. Woher weiss man etwas über diese Schallwellen im jungen Universum? Nun, man kann sie inzwischen direkt sichtbar machen. Blickt man zurück in die Vergangenheit, stösst man auf eine extrem heisse Feuerwand. Diese kann man im Mikrowellenbereich beobachten. Dabei fand man kleinste Dichteschwankungen, die für die Bildung des heutigen Universums mit Sternen und Galaxien verantwortlich sind.

Walter Krein: Schulen, Progymnasium, Berufsausbildung Elektrotechnik und höhere Berufsschule in Pratteln und Liestal, 1963-1967 berufsbegleitendes Studium Elektronik und Abschluss auf Ingenieursniveau, 1967-1983 in eigener Firma, Entwicklungsprojekte u. a. BOSE, B&W, 1983-2009 Technische Kommunikation in leitender Stellung in verschiedenen Firmen, Entwicklungsprojekte Product LifeCycle Management-Systeme Medizinaltechnik. Pension Ende 2009. Seit mehr als 50 Jahren passionierter Hobbyastronom. Aktive Vereinstätigkeit und Engagement für die Jugend bei den „Engadiner Astronomiefreunden“.

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Intended for

Age:
  • 14-18
  • 18+
  • 20-40
  • 55+

Activity

Content: simple

Interactivity: passive

Inside/outside: inside

Categories

Bei gutem Wetter findet nach dem Referat noch eine astronomische Führung statt.
Languages: German
Weather dependent? No
Does it cost anything? Yes